Trotz allem. Allem, was ich gelernt hab. Was ich akzeptiert habe. Was ich jetzt weiß. Trotz alldem ist es schwer, dich aus meinem Gedächtnis zu löschen.
Jedesmal, wenn ich dir in die Augen schaue, oder dein Lächeln sehe. Jedesmal schwindet meine Seele. In Bruchteilen einer Sekunde, bin ich weit weg. Sehr weit weg von hier.
Niemand merkt es. Sie kränken mich. Ich will nicht mit dir in Verbindung gebracht werden und sie tun es trotzdem.
Jedesmal ertappe ich mich dann, dass ich sauer bin. Auf euch? Auf mich? Ich weiß es nicht. Der Schmerz ist in meine Seele eingebrannt.
Und immer wenn ich deinen Namen lese, dich sehe oder wenn andere von dir reden, habe ich Angst, dass man mir etwas ansieht.
Und immer wenn ich deinen Namen lese, dich sehe oder wenn andere von dir reden, habe ich Angst, dass man mir etwas ansieht.
So lächerlich diese Gefühle auch sind. Sie sind da.
Und so lächerlich es auch ist, wenn ich jetzt und hier das alles aufschreibe. Es ist wahr.
Gleichzeitig weiß ich, dass du das alles nicht Wert bist. Ich weiß, dass du weißt, dass es mich gibt. Jedesmal wenn du mich anschaust. Jedesmal wenn sich unsere Blicke treffen. Jedesmal weiß ich, dass du mich siehst. Und nicht nur die Menschen die vor oder neben mir stehen. Aber ich weiß nicht, was du denkst, wie du mich siehst oder was du siehst. Ich weiß nicht, wie du über mich denkst. Ob du überhaupt über mich denkst. Ob du dich manchmal fragst, wie ich so bin. Wer ich bin. Oder ob es reine Zeitverschwendung für dich wäre, über mich nachzudenken. Ich glaube, ich verschließe mich zu sehr. Ich glaube, ich komme anders rüber, als ich will. Es ist alles meine Schuld. Wie immer..
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