Es ist nicht perfekt. Nein, das Leben ist oder kann nicht perfekt sein. Jeder Mensch macht Fehler. Aber man kann sich damit abfinden und damit zu Recht kommen. Man kann alles akzeptieren was passiert. Doch wenn man immer wieder auf seine eigenen Fehler hingewiesen wird, oder darauf, wer man ist und man weiß, dass man sch selber nicht akzeptiert, dann schmerzt das. Es tut höllisch weh und alles, was man vorher vergessen hat, kommt wieder an die Oberfläche und zerstört wieder einmal das Bild, dass man von sich und der Welt gemacht hat, mit welchem man klar kam. Alles was man sich aufgebaut hat, wird misstrauisch geprüft. Das Leben wackelt. Man braucht viel Zeit, um alles zu erkennen. Und irgendwann, wenn man gerade wieder sein Leben akzeptiert hat und weiß, warum alles so geschieht und welchen Sinn es hat, gerade dann wird man wieder mit Problemen vor den Kopf gestoßen und alles fängt wieder von vorne an. Das Misstrauen, das Überprüfen, das Akzeptieren, das Einstürzen. Und so geht es endlos weiter, man gewöhnt sich daran, und irgendwann sieht man keinen Sinn mehr in dem Ganzen und gibt auf, existiert nur noch, lässt alles an sich vorbeiziehen, ohne sich Gedanken darüber zu machen. Und genau an diesem Punkt bin jetzt auch ich angelangt.
Hannah
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