Freitag, 27. Juli 2012

Eigentlich ist es traurig. Ja, es ist traurig. Wenn man zu spüren bekommt, dass man am Ende ja doch nicht so wichtig ist. Wenn man nur mal für eine Gelegenheit gut ist. So wie "Hey mir ist langweilig, lass mal was zusammen machen" und das war's dann auch schon wieder. Ich glaube, ich rege mich hier gerade sinnlos auf, aber.. wenn es mich traurig macht, ist es dann sinnlos? Ich verstehe es, wenn dir andere wichtiger sind und akzeptiere es auch, immerhin sind mir andere Menschen auch wichtiger als du. Dennoch bist du wichtig für mich. Jedoch äußere ich mich nicht dazu. Nicht im wahren Leben und auch nicht bei Facebook. Wenn etwas schön war, dann sag ich es den Personen. Und teile es nicht im Internet. Und schon gar nicht, wenn man vergisst, was man gerade getan hat und einfach mal postet, dass man sich auf etwas anderes freut. Kein Wort über das gemeinsame Tun verliert und nicht merkt, wie verletzend das eigentlich ist. Es demütigt mich sogar. Ich würde nie so mit meinen Freunden umgehen. Entweder "poste" ich alles, oder nichts. Und ich habe mich für nichts entschieden. Denn ich wurde zu oft verurteilt für meine Worte. Man hat mir meine Meinung verboten, seit dem bin ich vorsichtig, was Facebook angeht. Und du? Du sagst sogar, meine Blogeinträge sind äußerst privat. Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe, denn habe ich jemals wirkliche Informationen über mich preisgegeben. Ich schreibe auf, was ich erlebe, manchmal auch mit wem, wie es mir geht, was ich fühle und welche Situationen wichtig für mich sind. Niemals wo. Niemals schreibe ich das woanders, als in diesem Blog. Und ich weiß, dass nicht all zuviele diesen Blog lesen, bzw darüber reden. Wenn ich von Freunden spreche, dann sehe ich kein Problem darin, ihre Namen aufzuschreiben. Geht es aber um andere Personen, schreibe ich keinen Namen und auch bei Freunden nie den Nachnamen. Also, was ist dein Problem. DU postest nämlich jeden Mist und deine Blogeinträge waren nicht viel besser. Und leider.. leider werde ich dir das alles nicht sagen können. Denn am Ende fallen dir wieder diverse Gründe ein, um mich schuldig zu machen. Du fängst wieder an mich zu beleidigen, kündigst unsere Freundschaft. Und das alles nur, weil du keine Kritik vertragen kannst. Aber scheiße verdammt! Du bist mir viel zu wichtig, als das ich dich damit konfrontieren würde!

Und wieder.. sitze ich hier und schreibe diesen Text ohne Emotionen. Es ist mir gleichgültig, was hier passiert. Mir ist gleichgültig, was andere darüber denken. Dabei ist Gleichgültigkeit noch schlimmer als Trauer. Es tut mir leid. Ich weiß, ich bin ein Arschloch.

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