Montag, 11. Juni 2012

Schlussstrich

Ich könnte immer wieder so was zusammen reden. Jeden Tag könnte ich mich auf's neue damit beschäftigen. Aber so langsam erkenne ich: Was bringt mir das?
Jeden Tag auf's neue in Melancholie versinken und sich weiter runterziehen. Andere Freunde mit einquetschen wollen. Doch ist das wirklich der richtige Weg? Es ist doch gut so, das Leben. Klar, nicht perfekt, aber immerhin lebenswert. Wieso dann noch trauern? Dieser ewige Selbstmitleid, das ist der Grund, warum ich wirklich kaputt gehe.
Also, blicken wir der Wahrheit ins Auge: Es muss sich was ändern. Und zwar jetzt!
Klar, ihr denkt jetzt: "Was labert die da? Von jetzt auf gleich kann man seine Einstellung nicht ändern!" Ach, quatsch. DAS ist gelaber. Die Schwelle zwischen Glück und Schmerz hängt ja bekanntlich verdammt eng zusammen. Und ich? Ich springe immer wieder hin und her. Aber, glaubt mir, es ist wirklich so, ich kann die Schmerzensseite ignorieren. Von einem auf den anderen Moment verdammt glücklich sein, obwohl ich vorher gerne noch aufgegeben hätte. Wieso nicht auch jetzt? Jetzt, wo ich es eingesehen habe, dass etwas schief läuft. Jetzt, wo ich unbedingt etwas ändern will.
Ich glaube der richtige Moment ist gekommen um all das zu bewältigen.
Because you only live once!

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