Samstag, 17. März 2012

Probe. Zweiter Durchgang. Nächstes Stück. Ein Duett. Wunderschönes Lied. Etwas traurig. Er. Er läuft über die Bühne. Wohin schauen? Gefühle kommen wieder hoch. Benommen schaue ich weg, tippe irgendwas in mein Handy. Lese die Zeilen durch, fühl mich scheiße. Gucke wieder zur Bühne. Versuche nicht zu ihm zu schauen. Meine Gedanken fahren Achterbahn. Überschlagen sich. Frontal-crash. Das Lied ist vorbei. Er redet. Sagt irgendwas lustiges. Ich muss lachen. Das komische Gefühl ist längst wieder verflogen. Ich begegne ihm noch so oft. Jedesmal ein lächeln auf den Lippen. Nicht für ihn bestimmt. Es interessiert ihn auch gar nicht. Ich hatte Spaß an diesem Tag und das sollte er sehen. Ich bin glücklich.


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