Sonntag, 12. Februar 2012

12. Februar

Glücklich machen ist das
höchste Glück! Aber auch dankbar
empfangen können, ist ein Glück.
Theodor Fontane

Die Party war in Ordnung. Gute Musik, guter Bass. Leider sind sich meine 2Begleiter mit der Zeit näher gekommen und ich war dann komplett abgemeldet. Auch gut. Also saß ich den ganzen Abend da rum und hab den anderen beim Party-machen zugeguckt.
Es muss sich was ändern. Es muss sich einfach verdammt nochmal was ändern!
Es kann einfach nicht sein, dass ich es nicht schaffe auf andere zuzugehen. Ich muss diese Schüchternheit loswerden.
Lange kann ich so nicht mehr weitermachen..
Wir stehen fast am Eingang und ich seh ihn.. ein leichtes lächeln umspielt seine Lippen als er uns sieht, aber was das zu bedeuten hatte, weiß ich nicht. 
Später als die anderen beiden beschäftigt waren, saß ich da, hab an meinem Handy rumgespielt und den Raum nach ihm abgesucht. Manchmal, wenn ich ihn gesehen hatte, hatte ich das Gefühl, er würde zu mir gucken. Aber wahrscheinlich hab ich mir das auch nur eingebildet.
So ein wundervoller Junge würde sich nie, nicht auch nur im geringsten, für mich interessieren.
Und das denke ich mir jedesmal, wenn ich ihn in der Schule sehe.
Jedesmal im Chor, wenn ich weiß, dass er nur zwei Reihen hinter mir sitzt.
Immer wenn ich dieses Bild angucke.
Eigentlich sollte der Abend etwas besonderes werden.
Eigentlich wollte ich ihn auf mich Aufmerksam machen.
Eigentlich..
Und am Ende?
Sitz ich hier und mir kommen die Tränen..
Höre dieses Lied..
einfach wunderschön ._.

xxx

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