Sonntag, 23. Oktober 2011

Zeilen


Ich schreibe diese Zeilen, in der Hoffnung, mich selber zu verstehen.  Schütte mein Herz aus und kann es doch nicht. Will, die Sorgen loswerden und doch schaff ich es nicht. Bin dabei diese Zeilen zu schreiben und merke, wie die Wörter kommen. Jedes einzelne steigt herauf, pflanzt sich in meinen Kopf, schlägt Wurzeln und wächst zu einem Baum aus Worten, Sätzen, Bedeutungen. Ich schreibe diese Zeilen und ernte die Worte. Hilf mir, mich zu verstehen. Komm, nimm meine Hand, geh mit mir. Lass mich nie mehr los. Ich habe Angst zu fallen, doch ich weiß, dass ich aufgefangen würde. Doch bitte, geh mit mir fort. Trag mich auf Händen und lass mich nicht fallen. Nein, kein Kuss. Das wäre zu viel. Der Schmerz würde schlimmer sein. Nimm meine Hand und lass uns gehen. Ich brauch dich jetzt, möchte deine Freundschaft, aus Angst, dich zu verlieren. Ich weiß, dieser eine Platz wird nie der meine sein, doch das will ich auch gar nicht. Dich zu sehen, an die Zeilen zu denken und doch nicht auf dich zu zu gehen. Ich versteh mich nicht. Weiß nicht, was mich hält. Will mich losreißen, doch du musst mir helfen! Komm, nimm meine Hand und geh mit mir. Ich brauche dich..

xxx 

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